Am Samstag, den 20. September 2025, haben sich rund 2000 Menschen am Frankfurter Römer zum Klimastreik von Fridays for Future versammelt. Unter dem Motto „Für Klimagerechtigkeit – #PeopleOverProfit“ forderten die Teilnehmer:innen mehr Engagement für Klimaschutz, ein Ende fossiler Infrastruktur und die Verteidigung lokaler Umweltgebiete. [1]

Eine Sprecherin machte deutlich: „Wir erleben Tag für Tag eine eskalierende Klimakrise.“ Sie kritisierte, dass statt auf erneuerbare Energien zu setzen, die Politik die fossile Gasinfrastruktur ausbaut. „Profite werden über unsere Lebensgrundlagen gestellt.“ Ein weiterer Redebeitrag richtete den Fokus auf den Langener Bannwald, der seit Juli 2024 von Aktivist:innen besetzt wird, um Rodungen des Kiesunternehmens Sehring zu verhindern. „Sehring will 60 weitere Hektar roden.“ Die Aktivist:innen betonten: „Dagegen leisten wir Widerstand. Banny bleibt!“

Auch der geplante Ausbau der A5 auf zehn Spuren zwischen Frankfurt und Friedberg war Thema. Schon 2024 hatten tausende Menschen mit Fahrraddemos gegen die Pläne demonstriert, und auch 2025 kündigten die Aktivist:innen an, sich weiterhin dagegen einzusetzen. [1]

Neben Reden und Transparenten bot die Abschlusskundgebung eine Küche für alle (Küfa). Das Kollektiv Food That’s Left versorgte die Teilnehmer:innen mit warmem Essen aus überschüssigen Lebensmitteln, das direkt vor Ort verzehrt oder in mitgebrachten Gefäßen mitgenommen werden konnte. [2]

Die Stimmung am Römer war kämpferisch, solidarisch und kreativ. Zwischen Sprechchören, Musik und bunten Schildern wurde deutlich: Die Klimabewegung bleibt entschlossen, lokale und globale Probleme gemeinsam anzugehen und sich gegen fossile Projekte sowie Umweltzerstörung zu engagieren.

Quellen:
Eigene Beobachtungen
[1] https://www.instagram.com/p/DOih6erjKaC/
[2] https://www.instagram.com/p/DOyCwQ0jMsx/

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