Am 30. August 2025 versammelten sich rund 11.000 Menschen zur Pro-Palästina-Demonstration „United 4 Gaza“ in Frankfurt. Damit übertraf die Teilnehmerzahl die Erwartungen der Veranstalter deutlich, die zuvor von 5.000 ausgegangen waren. Schon am Nachmittag füllte sich der Hafenpark, bevor sich der kilometerlange Zug Richtung Innenstadt in Bewegung setzte. Fahnen, Kufiyas und Plakate mit Aufschriften wie „Stop the Genocide“ prägten das Bild, auch die Wassermelone – seit Jahren Symbol des Widerstands – war vielfach zu sehen. [3][4]

Die Stimmung war laut und emotional. Immer wieder riefen die Demonstrierenden Parolen wie „From the river to the sea, Palestine will be free“, „Mörder Israel“ und „Unsere Steuern töten Kinder, wir stehen nicht dahinter“. Ärzt:innen berichteten in ihren Redebeiträgen von den Zuständen in Gaza und warfen Israel Kriegsverbrechen vor. Eine Journalistin kritisierte zudem die Rolle Deutschlands in dem Konflikt. [4]

Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration „überwiegend friedlich“. Dennoch kam es zu einem Vorfall, der für Kritik sorgte: Ein Redner wurde von Einsatzkräften gewaltsam aus dem Lautsprecherwagen gezogen und festgenommen. Aufnahmen und Berichte dokumentieren dabei auch Gewaltanwendung gegen Pressevertreter und Teilnehmende. [1][2][3]

Das Polizeiaufgebot war groß. Mehrere Hundertschaften begleiteten den Demonstrationszug, zudem standen zwei Wasserwerfer bereit – eingesetzt wurden sie jedoch nicht. Gegen den festgenommenen Redner wurde Strafanzeige erstattet; weitere Details nannte die Polizei bislang nicht.

Die Demonstration endete nach mehreren Stunden in der Innenstadt. Sie blieb, von einzelnen Vorfällen abgesehen, ohne größere Zwischenfälle und war geprägt von der hohen Beteiligung, markanten Symbolen und emotionalen Reden.

Quellen:
Eigene Beobachtungen
[1] https://www.instagram.com/reel/DN_N5g7iMgq/
[2] https://www.instagram.com/reel/DN_NjXQjQ15/
[3] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4970/6107213
[4] https://www.fr.de/frankfurt/elftausend-menschen-kommen-zu-pro-palaestina-demo-in-frankfurt-93910027.html

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