Am Freitag, den 22. August, versammelten sich zahlreiche Aktivist*innen am Willy-Brandt-Platz in Frankfurt zu einer Demonstration unter dem Motto „Gemeinsam gegen die Finanzierung von Krieg, Genozid und Klimakrise!“. Ziel der Aktion war es, die Rolle deutscher Banken bei der Finanzierung fossiler Energien, Rüstung und internationaler Konflikte in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Besondere Kritik richtete sich gegen die Deutsche Bank und die Allianz. Laut Angaben der Demonstrierenden hat die Deutsche Bank ihre Investitionen in fossile Energieunternehmen zwischen 2022 und 2024 deutlich gesteigert und war am Verkauf israelischer „War Bonds“ beteiligt, die gezielt zur Finanzierung des Krieges in Gaza genutzt werden. Die Allianz versichert Elbit Systems, den größten privaten Rüstungskonzern Israels, und trägt damit indirekt zur Produktion von Drohnen für militärische Einsätze bei.

In den Redebeiträgen wurde hervorgehoben, dass „Milliarden in Zerstörung statt in Bildung, saubere Energie und eine lebenswerte Zukunft fließen.“ Außerdem wurde kritisiert: „Dieser Genozid wird mit deutscher Mittäterschaft und politischer Rückendeckung finanziert.“ Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Klimakrise: „Während die Erde immer weiter brennt, fließen Milliarden in fossile Energien und Rüstung, statt in eine nachhaltige Zukunft.“

Die Demonstrierenden bezogen sich zudem auf die historische Dimension des Protests in Frankfurt, etwa auf frühere Aktionen wie Blockupy, und betonten die Notwendigkeit langfristiger und entschlossener Mobilisierung.

Ziel der Demonstration: Aufmerksamkeit auf die Finanzströme deutscher Banken zu lenken und gesellschaftlichen sowie politischen Druck zu erzeugen, um eine Finanzpolitik durchzusetzen, die ökologische Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und die Achtung der Menschenrechte stärker berücksichtigt.

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